Team Self-Love? Gar nicht so einfach!

Team Self-Love! Self-Love rules! Love yourself! Egal welchen Slogan man auch verwendet, die Message ist die selbe. Liebe dich selbst, sei nicht so streng mit dir und lerne dich so zu akzeptieren, wie du bist. Also das ist zumindest die Theorie. Die Praxis sieht aber oft anders aus – also bei mir zumindest.

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give yourself time to grow. self-acceptance is a progress.

Ich liebe die Self-Love Bewegung! Wirklich. Bei all den skinny Instagram Models, den reichen Influencern, die makellos erscheinen und den Yoga Teachers, ist es wichtig, auch zu vermitteln, dass jeder Mensch schön ist. Dass der Charakter zählt. Und dass man sich nicht zu sehr vergleichen sollte. Aber eine Sache frage ich mich dann doch: Wie genau geht das, dieses “sich selbst lieben”?

Team Self-Love – Wie geht das eigentlich?

Joah. Gute Frage. Natürlich klingt es super, meinen Körper so zu lieben, wie er ist. Genau das will ich, ehrlich! Aber deswegen habe ich trotzdem ein paar Kilos zu viel, mit denen ich mich nicht wohl fühle. Ich habe trotzdem zu breite Schultern, also finde ich zumindest. Ich habe trotzdem zu unreine Haut im Moment. Um nur ein paar Dinge an mir zu nennen, die ich nicht leiden mag. Und eben die verschwinden ja nicht plötzlich. Und nur weil ich mir vornehme, mich selbst mehr zu lieben, klappt das ja nicht von heute auf morgen.

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Was hingegen recht gut bei mir klappt, ist die Self-Love im Bezug auf meinen Charakter. Ohne jetzt arrogant klingen zu wollen. Aber ich habe gelernt, stolz auf mich und meine Leistung zu sein. Ich habe dabei einen Grundsatz: Man sollte sich immer selbst im Spiegel ansehen können und genau danach dann auch handeln. Trotzdem vergleiche ich mich aber oft mit anderen. Warum schafft Person XY mehr als ich? Wieso bin ich nicht besser? Motivierter? Fleißiger? Klüger? Sensibler? Whatever. Manchmal hat man so Tage, da scheint jeder Mensch besser zu sein als man selbst.

Okay, schön und gut. Aber was macht man jetzt, um sich selbst mehr zu lieben?

5 Tipps, die mir sehr geholfen haben

  1. Instagram ausmisten! Klingt blöd, aber wenn man sich jeden Tag Menschen reinzieht, die perfekt zu sein scheinen, dann ist es doch absolut kein Wunder, dass man sich dauernd vergleicht, oder? Stattdessen finde ich es so viel schöner, Charakteren zu folgen, die mich inspirieren und motivieren. Menschen, mit einer Message. Menschen, die positive Vibes in die Welt spreaden, als wären sie Konfettikanonen. Und nicht die, die den Neid und Selbsthass in mir schüren.
  2. Verantwortung übernehmen! Such dir ein Thema aus, das dir wirklich wichtig ist. Tierschutz, Umweltschutz, Faire Mode, Soziales Engagement – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Mir tut es wahnsinnig gut, zu wissen, dass mir nicht alles scheiß egal ist und aktiv etwas zu tun, um die Welt eventuell ein kleines bisschen zu einem besseren Ort zu machen.
  3. Mehr Me-Time. Und damit meine ich nicht Zeit am Smartphone oder fürs Binge Watching auf Netflix. Neeee, meine Freunde. Ist zwar manchmal gar nicht so einfach, aber das ist okay. Man setzt sich mit sich selbst auseinander und eben das ist wichtig. Wie soll man sich selbst sonst besser kennenlernen, hm?
  4. Selbstreflektion! Oh yes, böses Thema. Aber ich versuche eigentlich, alle meine Handlungen und Aussagen kritisch zu hinterfragen. War das gerade in Ordnung? Habe ich zu vorschnell geurteilt? Bin ich mit dem, was ich gerade getan habe auch wirklich im Reinen? Würde ich es genau so auch wieder tun? Diese und weitere Fragen kann man sich stellen, um sich selbst irgendwann mehr schätzen zu lernen.
  5. Gib dein Bestes! Und nein, ich meine nicht diese leere Phrase, die jeder einfach so daher sagt. Stell dir diese Frage stattdessen immer dann, wenn du gerade etwas nicht tun willst. Wenn du keinen Bock hast zu lernen. Wenn du lieber faul auf der Couch liegen möchtest. Frage dich, ob du dein Bestes gegeben hast. Ob du wirklich eine Pause brauchst, oder einfach nur nicht willst. Denn wenn du wirklich das allerbeste vom Besten gegeben hast, dann ist es auch okay, wenn du etwas nicht schaffst. Dann kannst du dir nichts vorwerfen. Und das hilft dir enorm dabei, dich selbst mehr zu lieben und zu schätzen.

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Ich hoffe sehr, dass meine Tipps dir helfen konnten. Wenn du noch weitere Erfahrungen gemacht hast, dann teile sie doch bitte gerne mit mir. Denn man kann sich doch eigentlich nie genug lieben, oder? (Nagut, Dorian Grey würde da vielleicht etwas gegen einzuwenden haben.)

Ansonsten hat Silvie auf ihrem Blog einen tollen Self Love Guide veröffentlicht, den ich wirklich Jedem nur ans Herz legen kann!

Ich bin super gespannt auf eure Tipps & Tricks!

Fotografin: Karin | Styling: Brigitte | Initiator & Support: Franzi